Das Internet of Things – plötzlich ist alles smart

Smartphone, Smart Home, Smart City, Smartwatch, alles ist smart. Aber was bedeutet das eigentlich? Warum ist plötzlich alles so smart, so vernetzt, so automatisch? Warum sind alle Geräte auf einmal intelligent, und wo bleibt da der Mensch? Heute sind wir auch mal smart, und führen Sie in die smarte Welt des Internet of Things ein.

Das Internet of Things ( IoT) ist ein Phänomen, mit dem jegliche Gegenstände „smart gemacht“ werden. Sie werden mit dem Internet verbunden und können es ohne menschliches Zutun nutzen. Das IoT bildet ein Netzwerk, in dem Gegenstände von selbst zusammenarbeiten. Der Mensch kann sich zurücklehnen und profitieren. Das IoT bildet eine Art der Früherkennung und erleichtert dem Menschen den Alltag. Über Sensoren scannen die smarten Gegenstände die menschliche Umwelt und reagieren entsprechend darauf. 

Die erfolgreiche Entwicklung eines Produktes im IoT ist an einige Bedingungen geknüpft. Im Vordergrund stehen die Bedürfnisse des Kunden. Ein smarter Gegenstand kann nur dann erfolgreich sein, wenn er dem Kunden einen tatsächlichen Nutzen bringt. Disruptive Geschäftsmodelle entstehen durch „thinking big“: mit Mut zu kreativen und innovativen Ideen. Das Design Thinking ist ein möglicher Prozess zur Entwicklung einer smarten Geschäftsidee. Das IoT ist sehr komplex und kompliziert. Einen individuellen Wettbewerbsvorteil erhält ein Unternehmen nur dann, wenn es die komplette Lösung selbst entwickelt. „Standardlösungen“ gibt es im IoT nicht. Auch die IT-Sicherheit darf nicht vernachlässigt werden, vor allem dann nicht, wenn smarte Lösungen für Privatanwender entwickelt werden.

Der E-Health Bereich zeigt, wie das IoT den Menschen im Alltag unterstützt. Smarte Fitnessarmbänder messen die Schrittzahl oder den Blutdruck eines Menschen und machen dies auf dem PC oder dem Smartphone verfügbar. Aber auch implantierte oder vernetzte medizinische Geräte wie Herzschrittmacher, die Menschen überwachen und schützen, gehören zum IoT.

Smart Home Systeme überwachen die Verwendung von Strom und Heizung und sollen dafür sorgen, dass Kosten gespart werden. Einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Menschen leisten smarte Alarmanlagen, die sich über Apps bedienen lassen. 

Ein komplett smartes Auto ist derzeit noch eine Vision für die Zukunft, die jedoch nicht allzu unrealistisch ist, wenn man die smarten Assistenzsysteme wie Einparkhilfen und Spurhaltungssysteme betrachtet, die schon jetzt in vielen Autos vorhanden sind.

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Jane Lüders
Jane Lüders About the author

Jane Lüders arbeitet seit Herbst 2016 in der wissenswerft und unterstützt das Marketing-Team mit dem Schwerpunkt im Bereich Kommunikation.